Update für Ihr Online-Banking

Mit neuen Funktionen wird Online-Banking bequemer, schneller und sicherer.

Zum 12. September 2019 setzt die vr bank Untertaunus eG und andere Finanzinstitute die neue EU-Richtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2) um. Dadurch ergeben sich Veränderungen und Verbesserungen im Zahlungsverkehr und Online-Banking.

Mehr Sicherheit

Zum Login ins Online-Banking, in der VR-BankingApp un din der Banking-Software geben Sie künftig jedesmal eine TAN ein (Zwei-Faktor-Authentifizierung).
Die automatische Abmeldung aus dem Online-Banking erfolgt künftig nicht mehr nach zwölf Minuten, sondern bereits nach fünf Minuten.

HINWEIS: Da Sie nun regelmäßig eine TAN für Ihren Login benötigen, sollten Sie sicherstellen, kontinuierlich Zugang zu Ihrem TAN-Verfahren zu haben – auch wenn Sie unterwegs sind.
Sollten Sie Ihr Online-Banking in den letzten Jahren lediglich für den Check Ihrer Kontoumsätze (und nicht zur Durchführung von z. B. Überweisungen) genutzt haben, könnte es sein, dass Sie momentan kein aktives TAN-Verfahren haben. Wir empfehlen Ihnen in diesem Fall, Ihr TAN-Verfahren in der Verwaltung Ihres Online-Bankings zu prüfen und bereits heute ggfs. neu anzumelden.

Mehr Transparenz

Im Online-Banking gibt es eine neue Funktion, mit der Sie Kontozugriffe von Drittdiensten ganz bequem verwalten können. Hier können Sie sehen, welche Kontoinformations- oder Zahlungsauslösedienste in Ihrem Auftrag auf Ihr Konto zugegriffen haben.

HINWEIS: Sie können Ihre Zustimmung zum Kontozugriff jederzeit widerrufen, direkt gegenüber dem Drittdienst oder im Online-Banking Ihrer vr bank Untertaunus eG.

Was ist eigentlich PSD2?

PSD2 (Payment Services Directive 2) ist eine EU-Richtlinie, die den Zahlungsverkehr in Europa neu regelt. Wesentliche Ziele und Maßnahmen der PSD2 sind:
- Die Sicherheit im Zahlungsverkehr erhöhen
- Den Wettbewerb fördern

Um die Sicherheit zu erhöhen fordert die PSD2 eine "starke" Kunden-Authentifizierung oder "Zwei-Faktor-Authentifizierung". Darunter versteht man, dass die Autorisierung eines Zahlungsvorgangs mit Hilfe mindestens zweier Eingabeelemente erfolgt. Der Wettbewerb soll über einen Kontozugang für sogenannte Drittdienste gefördert werden. Dieser Zugang erfordert immer die ausdrückliche Zustimmung des Kontoinhabers. Erteilt der Kontoinhaber einem Drittdienst Zugang zu seinem Girokonto, kann der zum Beispiel Transaktionen ausführen, die Umsatzdaten einsehen oder die Deckung prüfen.  

Wozu benötigen Drittdienstleister Kontozugriff?

Sie sind bestimmt schon mit Drittdienstleistern beim Online-Shopping in Berührung gekommen. Viele Internethändler nutzen Drittanbieter zur Zahlungsabwicklung. Das sind die sogenannten Zahlungsauslösedienste. Die Idee des Händlers: Um einen Einkauf im Internet per Überweisung zu bezahlen, müssen Sie sich nicht in Ihr Online-Banking einloggen. Sie können die Überweisung direkt über den Drittdienst beauftragen. Indem ein Drittdienstleister Zugang zu Ihren Kontodaten hat, kann er Bezahlungen auslösen.

Ein anderes Beispiel sind Online-Portale. Hier können Sie zum Beispiel Verträge oder Konten bei verschiedenen Banken verwalten. Diesen Service bieten sogenannte Kontoinformationsdienste an.

Alle Drittdienste müssen künftig von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen sein – zu Ihrer Sicherheit. Übrigens: Mit paydirekt und giropay bieten wir einfache und bekannte Alternativen zu den Zahlungsauslösediensten.

Wie lassen sich Drittdienste verwalten?

Im Online-Banking Ihrer vr bank Untertaunus eG sehen Sie alle von Ihnen bereits erteilten Zustimmungen für Drittdienste und können diese dort auch direkt widerrufen.

Wichtiger Hinweis: Die EU-Richtlinie PSD2 verpflichtet Banken dazu, eine sichere Schnittstelle für Services einzurichten, die auf Ihre Konten und Daten zugreifen möchten. Dieser Zugriff kommt allerdings nur zustande, wenn Sie dem vorher zugestimmt haben.